Stolze neue und alte Regionalmeister in allen Teilen Deutschlands

In Neubrandenburg, Zimmern ob Rottweil, Meschede, Krauthausen, Leipzig, Neckarsulm und Blankenhain wurde am 20. Mai 2017 gestapelt, was die Gabeln hergaben. Am Ende standen 18 weitere Teilnehmer für das Finale der Deutschen Meisterschaft im Staplerfahren fest.

Gewinner Neubrandenburg 2017

Klein aber fein ging es wie immer in Neubrandenburg bei der Vesta Fördertechnik & Service GmbH zu. Zwölf Teilnehmer bewarben sich bei der Regionalmeisterschaft für Süd-Mecklenburg-Vorpommern um die beiden ausgelobten Finalplätze, unter strenger Beobachtung von 40 Zuschauern. Sascha Rudolf aus Neubrandenburg von der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG, Ziesendorf, feierte dort seinen ersten Sieg vor Vorjahressieger und StaplerCup-Veteran Marcel Chacon-Reyes aus Stavenhagen von der Cargill Deutschland GmbH. Die beiden hatten bei allen Aufgaben eine ruhige Hand und das sicherste Auge und durften am Ende nicht nur die Siegprämien von 600 und 300 Euro einstecken, sondern auch die Qualifikation für das Aschaffenburger Finale für sich verbuchen. Dritter beim 13. Vesta StaplerCup wurde Andrè Schulz aus Malchin (Darguner Brauerei GmbH, Dargun). Die Spende aus den Einnahmen des Tages geht an die Aktion „Kinderlachen Mecklenburg e.V.“.

 

Gewinner Krauthausen 2017

Bei strahlendem Sonnenschein freuten sich fünfhundert jubelnde Zuschauer über den Erfolg von Maik Grünbaum aus Ebenheim beim LINDIG StaplerCup in Krauthausen/Eisenach. Der Angestellte der Adam Opel GmbH, Eisenach, eroberte den ersten Rang bei der von der LINDIG Fördertechnik GmbH ausgetragenen Regionalmeisterschaft. Platz zwei mussten sich mit einer Einlaufzeit von 3:24 Minuten der Hesse Alexander Kellner (FINOBA Automotive GmbH) und der Thüringer Sebastian Ebel aus Creuzburg (GINO AG, Eisenach) teilen. Alle drei dürfen Mitte September nach Aschaffenburg reisen. Für Dana Heitkamp aus Sondershausen (Sponeta GmbH, Schlotheim), mit Rang 57 von 77 beste Frau in Krauthausen, wird es knapp: Ob sie mit Quotient 1,3508 einen der zwölf ersten Ränge auf der Qualifikationsliste für die Deutschen Meisterschaft der Staplerfahrerinnen behält, steht erst nach zwölf weiteren Regionalmeisterschaftsterminen am 8. Juli 2017 fest. Beim großen Familienfest, das LINDIG in Zusammenarbeit mit diversen Vereinen und Sponsoren aus der Region mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm versehen hatte, amüsierten sich die Gäste auf der Kart-Bahn, auf der Hüpfburg, in Kindertretstaplern oder an der Torwand. Besonderer Beliebtheit erfreute sich ein gedrosselter Stapler, mit dem auch Laien einen „Schnupper-Staplerparcours“ meistern durften.

 

Gewinner Meschede 2017

In Meschede bei der Richter Fördertechnik GmbH & Co. KG standen 94 Fahrerinnen und Fahrer am Start, aber nur drei Finaltickets zur Disposition: Asim Özdemir aus Aßlar von der Küster Automotive GmbH, Ehringshausen, eroberte das erste und sprang zunächst motiviert auf den „Bock“ und schließlich glücklich auf das Siegerpodest; neben ihm durfte sich Maksim Nikitim aus Lennestadt (VIA Oberflächentechnik GmbH, Lennestadt) über den zweiten und Rudolph Miller aus Diemelsee-Adorf (Stede GmbH, Lichtenfels-Goddelsheim) über den dritten Platz freuen.

Nicole Hellmann Richter StaplerCup 2017

Die Hilchenbacherin Nicole Hellmann von der ZF Friedrichshafen AG, Kreuztal, fuhr auf den 41. Platz und wurde damit beste Frau in Meschede. „Der 17. Richter StaplerCup war ein voller Erfolg!“ fasste Petra Beer, StaplerCup-Verantwortliche vor Ort den Tag erschöpft aber glücklich zusammen. „Strahlender Sonnenschein begleitete die Veranstaltung, die Stimmung der unserer Teilnehmer und knapp 300 Besucher war hervorragend; auch die rund 70 Kinder und Jugendliche hatten viel Spaß!“ Neben einem Segway-Parcours und einem großen Bungee-Trampolin hatte Richter für den „Nachwuchs“ einen Stapler präpariert und gedrosselt, so dass auch Laien ihre Fähigkeiten testen konnten. Viele weitere Mitmachspiele, eine große Carrera-Bahn und der Mini-Stapler-Parcours erfreuten auch die kleinsten Gäste und sorgten neben dem eigentlichen Wettbewerb für Spaß und Spannung. 

 

Gewinner Zimmern 2017

Bei der Schöler Fördertechnik AG hieß es am neuen Standort in Zimmern ob Rottweil „aus alt mach’ neu“: Joshua Glöggler aus Westerstetten, der „alte“ Regionalmeister und Angestellter bei der Adolf Krämer GmbH&Co. KG, ist auch der neue. Zweiter wurde bei bestem Wetter Alexander Pickl aus Deggingen (Grüner Systemtechnik, Bad Überkingen), Dritter aus 142 Teilnehmern Thomas Käfer aus Brigachtal (Knauf Gips KG, Deißlingen). Die amtierende Deutsche VIzemeisterin Sonja Zähinger aus Horben bewies erneut gute Form, noch besser als sie schnitt jedoch mit Rang 46 Jana Giuliano bei den Damen in Zimmern ob Rottweil ab.  Beide stiegen ins obere Mittelfeld der Qualifikationsliste der Frauen für die Deutsche Meisterschaft der Staplerfahrerinnen 2017 ein. Die Bemühungen aller Kontrahenten verfolgten 400 Gäste, Freunde und Familienangehörige, ihnen wurde außerdem ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für alle Altersgruppen mit vielen Attraktionen wie einem Segway-Parcours, Wasserspaß mit der Freiwilligen Feuerwehr Hochmössingen uvm. geboten.

 

Gewinner Blankenhain 2017

Ein Sachse ist bester Ostthüringer. So lässt sich das Ergebnis in Blankenhain bei der MV Fördertechnik GmbH zusammenfassen. Gewonnen hat hier wieder Carsten Diezel, der in Neumark/Vogtland (Sachsen) wohnt, aber bei der Akzo Nobel in Greiz (Thüringen) arbeitet, und daher zum Händlergebiet der MV Fördertechnik gehört. Zweiter des Wettbewerbs unter 34 Staplerprofis wurde Marcel Viezens aus Blankenhain (Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH, Weimar). Leider keinen Startplatz in Aschaffenburg errang Marcel Müller aus Querfurt (Solid Getränke Querfurt GmbH) mit seinem dritten Platz in Blankenhain. Bürgermeister Klaus-Dieter Kellner war einer von rund 150 Zuschauern, die neben dem Wettbewerb auch die Spende der Einnahmen des Tages in Höhe von 700,- Euro an die Elterninitiative für krebskranke Kinder Jena e.V. mit ihrem Applaus belohnten.

 

Thomas Schulz RM Leipzig

Neuer Regionalmeister für Süd-Sachsen-Anhalt und Nord-Sachsen ist Thomas Schulz aus Delitzsch, er war der beste Staplerfahrer beim Günsel StaplerCup in Leipzig – wie auch schon 2014. Die Günsel Fördertechnik und Fahrzeugbau GmbH hatte gerufen und 59 Fahrer waren gekommen, hatten gestapelt und der Angestellte der Rudolph Automotive Logistik GmbH, Leipzig, hatte bei seiner wiederholten Teilnahme in den vergangen Jahren erneut gesiegt. Erfahrung nützt, das konnte auch Peter Schmidt aus Leipzig (Steden Logistik GmbH, Zwochau) bestätigen, denn er, der Vorjahressieger, wurde Zweiter. Auch er darf am 16. September beim Finale der Deutschen Meisterschaft im Staplerfahren mitmischen. Kurioserweise stand bei Günsel Thomas Schulz gleich in zweifacher Ausfertigung auf dem Treppchen, Schulz Nr. 2 kommt jedoch aus Schkeuditz, arbeitet bei der Seifert Logistics Group, Leipzig und hat als Gewinner von 2015 auch viel StaplerCup-Erfahrung – die er aber diesmal nicht beim Finale ausspielen darf. Beim Tyczka Mini-StaplerCup bewährte sich in Leipzig schon die nächste Generation Staplerfahrer, während ihre Eltern im Ikk Gesundheitsmobil kompetenten Rat fanden.

 

Gewinner Neckarsulm 2017

Auch in Neckarsulm fand am 20. Mai 2017 ein StaplerCup statt, der 12. in der Geschichte des Unternehmens Hofmann Fördertechnik GmbH. Es starteten so viele Teilnehmer wie noch nie bei der Regionalmeisterschaft für den Norden Baden-Württembergs: 120 Fahrer und eine Fahrerin standen in Sicherheitschuhen und mit dem Staplerführerschein in der Tasche am Start. Vorjahressieger Uwe Holstein aus Oberderdingen (Hatz Moninger, Karlsruhe) ließ sich von der großen Zahl der Konkurrenten dennoch nicht beeindrucken, und stand wieder auf dem obersten Siegertreppchen. Zweiter wurde Nexhat Ibrahimi von der DLW Flooring GmbH, Dritter Kai Zimpfer von der Terex Deutschland GmbH. Alle drei dürfen im Finale der Deutschen Meisterschaft beweisen, ob sie ihren Stapler immer so gut im Griff haben wie beim Hofmann StaplerCup. Die einzige Frau in Neckarsulm, Jessica Neleßen aus Germersheim legte mit dem 20. Platz im Gesamtranking so ein gutes Ergebnis hin, dass sie gleich ganz oben in die Qualifikationsliste für die Deutsche Meisterschaft der Staplerfahrerinnen einstieg. Damit hat sie die Starterlaubnis für die Finalrunde in Aschaffenburg fast sicher in der Tasche. Rund 600 Zuschauer zeigten sich von ihrer Leistung jedenfalls schon einmal schwer beeindruckt. Aus dem MagicLifter, eine der Hauptattraktionen des Rahmenprogramms bei Hofmann, hatten sie die Performance der Wettbewerbsteilnehmer in 13 Meter Höhe jedenfalls gut im Blick.

Jessica Neleßen beim Hofmann StaplerCup 2017