Historie

2016 10. Geburtstag der International Championship

Bereits zum 10. Mal trafen sich dreiköpfige Staplerfahrer-Teams aus verschiedenen Ländern aller Teile der Erde - 2016 waren 18 Nationen am Start - und traten in einem spannenden Mannschaftswettbewerb gegeneinander an. Gleich an zwei Tagen mussten die Frauen und Männer aus der Slowakei, Lettland, Russland, Italien, Litauen, Österreich, Estland, Polen, Belgien, den Niederlanden, Spanien, Slowenien, Tschechien Frankreich, Ungarn, Chile, USA und natürlich das deutsche Team ihre Fertigkeiten an den verschiedenen Staplermodellen unter Beweis stellen. Schnell kristallisierte sich heraus: Titelverteidiger Spanien war nicht in Topform, aber die ehrgeizigen Chilenen, Vizemeister von 2015, fuhren auf Angriff. Für's Finale reichte es für die Überraschungs-Zweiten des Vorjahres jedoch nicht, hier standen sich Italien, Frankreich und Deutschland gegenüber. In der letzten Runde fuhren die drei Teams beim klassischen Turmbau lange auf gleicher Höhe. Klößinger, der den letzten Part der Gemeinschaftsaufgabe für die Deutschen bewältigen musste, hatte am Ende die besten Nerven und setzte sein mehrere Meter hohes Bauwerk aus Kunststoffteilen komplett und in voller Größe in die Endposition. Damit eroberte Deutschland den Titel in zehn Jahren International Championship zum sechsten Mal.

Bei der Firmen-Team-Meisterschaft kündigte sich schon vor dem Halbfinale ein Favoritensturz an: Nur als Fünfte zog die Mannschaft von Knauf Gips, Firmen-Team-Meister von 2015, 2014 und 2013, in die vorletzte Runde ein. Im K.O.-Modus scheiterten die Iphofener an Halbfinalgegner Liebherr. Die besten Leistungen lieferte das Team von SMP: Präzise und unbeirrt von mehrfachen Turm-Stürzen der Gegner stapelten Benjamin Franz, Eugen Karsten und Thomas Schels angeleitet von Team-Chef Johann Gruber ein Schaumstoff-Element auf das nächste und platzierten ihr beeindruckendes Bauwerk auf dem bereitstehenden Podest. Mit 4:33 Minuten beendeten die Neustädter die zum Sieg führende Aufgabe fast zwei Minuten vor dem Verfolger und neuen Vizemeister, dem Team von Altmühltaler aus Treuchtlingen. Auch die Männer von Liebherr gaben ihr Bestes, mussten sich aber schließlich mit dem dritten Platz zufrieden geben.

Zwölf Frauen hatten sich 2016 in deutschlandweit 25 Regionalmeisterschaften für die zweite Deutsche Meisterschaft der Staplerfahrerinnen qualifiziert. In Aschaffenburg mussten sie in drei Vorrunden ihr Geschick und ihre Präzision an den Staplern des Ausrichters Linde Material Handling beweisen. Sonja Zähringer aus Horben (Breisgau), Katrin Zerbe aus Falkensee und Titelverteidigerin Schuster lieferten sich schließlich ein nervenaufreibendes Finale, aus dem Steffi Schuster aus Faulbach erneut als Siegerin hervorging. Bei der Deutschen Meisterschaft im Staplerfahren schließlich standen sich wieder die 62 besten Staplerprofis aus Deutschland in der Arena gegenüber. Sie mussten drei Vorrunden, ein Viertel- und ein Halbfinale überstehen. Jörg Klößinger, seit Jahren Erster im Gesamtranking der Staplerfahrer, übernahm schnell die Führung des Feldes und sicherte sich die Teilnahme an der letzten Runde. Titelverteidiger Anton Stuckert schied bereits vor dem Viertelfinale aus. In überragender Form präsentierten sich hingegen StaplerCup-Newcomer Alexander Weit aus Lennestadt und Maximilian Üblacker jun. aus Flossenbürg, zwar seit Jahren feste Größe beim StaplerCup, jedoch noch nie auf dem Treppchen. Letzterer ging als strahlender Sieger aus einem mitreißenden Finale hervor, und darf sich nun bester Staplerfahrer Deutschlands nennen. Nachdem sein Kistenstapel das dritten Mal eingestürzt war, überließ Klößinger Weit die Vizemeisterschaft, und gab sich mit dem dritten Rang zufrieden. Der Petersauracher hatte bereits ausreichend Punkte gesammelt, um nach wie vor das ChampionsRanking anzuführen.

2015  Frauenpower in der StaplerCup-Arena

Um Frauen Mut zu machen, sich beim StaplerCup an den Start zu wagen, wurde 2015 erstmalig die "Deutsche Meisterschaft der Staplerfahrerinnen" ausgetragen. Zwar dürfen Frauen nach wie vor genauso an der Deutschen Meisterschaft im Staplerfahren teilnehmen - da auf den Siegertreppchen der Qualifikationswettbewerbe bisher jedoch häufig noch "nur" Männer stehen, erhielten die Damen 2015 ihren eigenen Wettbewerb, um Erfahrung in Aschaffenburg sammeln zu können. 

Dass diese schon die "halbe Miete" ist, zeigte sich bei Steffi Schuster, der neuen und ersten Deutschen Meisterin im Staplerfahren. Sie ist seit 18 Jahren beim StaplerCup dabei und weiß genau, worauf es ankommt. Folgerichtig dominierte sie den ersten "weiblichen" Wettbewerb von Anfang an und durfte am Ende überglücklich die Schale in die Höhe recken. "Ich bin jetzt so lange dabei und habe mir diesen Titel so sehr gewünscht! Ich bin überglücklich!" gab sie ihren Gefühlen anschließend Ausdruck. Bei den anderen Teilnehmerinnen wurde deutlich sichtbar: Wenn sie es schaffen, die Nervosität abzulegen, wird mit einigen von ihnen, z.B. den beiden zweit- und drittplatzierten Anna-Lena Wisser oder Barbara Marr, in den nächsten Jahren auch bei der gemischten Deutschen Meisterschaft zu rechnen sein. 

Bei den Männern standen sich im Finale ebenfalls einige Jahre StaplerCup gegenüber: ChampionsRanking-Anführer Jörg Klößinger hatte es ebenso in die letzte Runde geschafft, wie Anton Stuckert aus Berlin und Uwe Holstein aus Oberderdingen. Letztgenannte standen zwar noch nie auf dem Treppchen, gehören jedoch seit Jahren zum festen Kern der Teilnehmer. Zu viel Erfahrung wiederum kann hinderlich sein, deutlich zu sehen bei Klößinger: Er hatte sich aus dem vergangenen Jahr vorgenommen, ganz in Ruhe zu Werke zu gehen - und war am Ende deshalb doch zu vorsichtig. Der Berliner Stuckert hingegen agierte frisch von der Leber weg und stapelte sich zügig zum Sieg. Das Ergebnis lautete: Anton Stuckert auf eins, dahinter Klößinger, der damit Erster im ChampionsRanking bleibt, Holstein ergatterte Platz drei. 

Bei der International Championship konnte Spanien einen zweiten Sieg erringen und ausgelassen feiern. Für eine große Überraschung sorgten die Debütanten aus Chile, die gleich im ersten Jahr nationalem StaplerCup in Chile und Teilnahme in Aschaffenburg auf dem zweiten Platz landeten. Deutschland patzte beim finalen Turmbau und musste sich mit Rang drei zufrieden geben. 

Knauf Gips aus Iphofen hingegen war bei der Titelverteidigung erfolgreich. Benjamin Weinmann, Christian Maul, Martin Meder und Patrick Inderwies gelang das Triple nach einem Wettbewerb, der schon in der ersten Logistikrunde alles von den Teams abverlangte. Die ausländischen Konkurrenten von Team Bejing Benz aus China schlugen sich wacker und erkämpften den dritten Platz hinter SMP. Zum ersten Mal war auch ein Team der US-Armee im Firmen-Team-Wettkampf, die drei Damen und ein Mann fanden jedoch keinen rechten Rhythmus und landeten auf dem letzten Platz. 

Auch StaplerCup hilf e.V. nutzte den Event und die damit verbundene Aufmerksamkeit, und fuhr mit Hilfe der prominenten Gäste Dr. Christine Theiss und Felix Magath Spenden für hilfsbedürftige Kinder und Alte sowie für die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei ein. Bayer. Staatsminister der Justiz Prof. Dr. Bausback, "der Albatros" Dr. Michael Groß und Popsänger Volkan Baydar trugen ebenfalls ihren Teil bei, um das "Säcklein" der Charityaktion zu füllen. 

2014 – Erste Weltmeisterschaft als Jubiläumsgeschenk

2014 jährte sich der StaplerCup zum zehnten Mal. In den neun Jahren seit der ersten Veranstaltung gingen allein in Deutschland über 16.000 Fahrer an den Start und wurden von insgesamt fast 100.000 Zuschauern bejubelt. Das Jubiläum vom 18. bis 20. September 2014 auf dem Aschaffenburger Schlossplatz, inklusive einem Konzert der österreichischen Popqueen Christina Stürmer, verfolgten insgesamt allein 17.000 Fans. Neben der Deutschen Meisterschaft und dem Firmen-Team-Wettbewerb im Staplerfahren wurde erstmalig auch eine Einzel- sowie eine Teamweltmeisterschaft mit Fahrern aus 18 Nationen - darunter USA, Russland und China - ausgetragen.

Erster Einzel-Weltmeister im Staplerfahren wurde Favorit Stefan Theissen. Er konnte bei der Deutschen Meisterschaft den Titel zwar nicht erneut verteidigen - hier gewann Rolf Müller aus Tuningen - setzte sich jedoch in einem nervenzehrenden Finale gegen Jimmy Vleminx aus Belgien und Antonio Martinze aus Spanien durch. Martinez hatte bis kurz vor Schluss souverän in Führung gelegen, agierte jedoch auf den letzten Metern zu hastig und konnte das Zusammenfallen seines Kistenstapels auch durch artistisches Manövrieren nicht mehr verhindern. So gewann Stefan Theissen doch noch und fügte dem am Vortag mit den Kollegen Fabian Schulte und Jörg Klößinger eroberten Titel des World Champion Team auch den des World Champion Single hinzu. 

Bei der zum Auftakt der Veranstaltung ausgetragenen Firmen-Team-Meisterschaft bewiesen die Männer von Knauf Gips aus Iphofen, dass ihr Sieg bei der ersten Teilnahme im Vorjahr kein Zufallsprodukt, sondern souveräne Teamarbeit und milimetergenaues Fingerspitzengefühl war. Sie verteidigten ihren Titel gegen den Meister von 2012, die Firma Altmühltaler aus Treuchtlingen und die Drittplatzierten von SMP aus Neustadt an der Donau. 

2013 – Die erste Titelverteidigung in der Geschichte des StaplerCup

Stefan Theissen heißt der erste Fahrer in der Geschichte des StaplerCup, der sich 2013 den Titel schon zum zweiten Mal sichern konnte. Vizemeister 2013 wurde ebenfalls ein alter Bekannter, der Deutsche Meister von 2011, Jörg Klößinger aus Petersaurach bei Nürnberg. Newcomer Fabian Schulte sicherte sich bei seiner ersten StaplerCup-Teilnahme mit einer grandiosen Leistung Platz drei. Auch bei der „International Championship“ kehrte die Meisterschale heim: Das Nationalteam um Stefan Theissen, Bernhard Mösche und Stephan Leifels besetzte nach einem spannenden und hochemotionalen Wettbewerb die oberste Stufe auf dem Siegertreppchen. Bis zuletzt kämpfte auch das Team aus Holland um den Sieg, doch kurz vor Abschluss des Final-Parcours krachte der zu stapelnde Kistenturm in sich zusammen und die niederländischen Fahrer mussten sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Rang drei belegte die Mannschaft aus Ungarn. Deutschland darf sich damit schon zum fünften Mal beste Nation im internationalen Vergleich nennen. Die Vorjahressieger aus Spanien schieden schon in der Vorrunde aus. Bei der Firmen-Team-Meisterschaft war dem Team Knauf Gips ein Glanzstück gelungen. Die Iphofener besiegten ihre Konkurrenten von der Firma Liebherr mit minimalem Vorsprung. Rang drei ging an die Staplerprofis der Mannschaft von ABB aus Hanau, die in den vergangenen Jahren schon drei Mal die Firmen-Team-Meisterschaft gewonnen hatten. Prominenter Gast beim StaplerCup 2013 war „Wissen macht Ah!“-Moderatorin Shary Reeves. Sie trat als Botschafterin für die Deutsche Kinder-Krebshilfe an und bewährte sich beim PromiCup hinter dem Stapler-Lenkrad. Mit ihr im PromiTeam kämpfte DTM-Pilot Miguel Molina, der im Vorfeld der Veranstaltung eigens die Prüfung für den Staplerführerschein absolviert hatte.

2012 – Heißer Kampf um die Titel

So viele Meister wie 2012 hatten sich noch nie für das Finale qualifiziert. Die Sensation - ein erneuter Titelgewinn durch einen ehemaligen Meister – schien nahe. Es gewann jedoch Stefan Theissen aus Remagen, immerhin zweiter des Vorjahres. Platz zwei und drei sicherten sich Bernhard Mösche aus Hamburg und Jens Purucker aus Langelsheim. Bei der international Championship musste Deutschland sich nach einem Wimpernschlagfinale den Spaniern geschlagen geben, die ihren Sieg euphorisch feierten. Ebenso bei der Mannschaftsdisziplin Firmen-Team-Meister durften die begeisterten Zuschauer einen Favoritensturz erleben: Das Team ABB aus Hanau unterlag den Newcomern „Team Altmühltaler“ aus Treuchtlingen. Bei der StaplerCup-Night begeisterten die bayerischen Kultrocker von der Spider Murphy Gang über 3.000 Fans auf dem Aschaffenburger Schlossplatz mit Hits wie „Schickeria“ und „Skandal im Sperrbezirk“. Bei strahlendem Sonnenschein verfolgten an den drei Wettkampftagen insgesamt 14.000 Zuschauer die Finals. Das Rahmenprogramm der ChampionsExpo bot von Donnerstag bis Samstag Abwechslung für die ganze Familie. Besonders gefragt waren die Fahrten im MagicCube, einem begehbaren, rundum verglasten Container, den ein riesiger Schwerlaststapler auf über 14 Meter Höhe hob. Prominenter Gast beim StaplerCup 2012 war Torwartlegende Toni Schumacher. Als Botschafter für den wohltätigen Verein StaplerCup hilft e.V. verkaufte er fleißig Lose bei der Charity-Tombola und bewies beim PromiCup sportlichen Ehrgeiz und viel Gefühl an der Staplergabel.

2011 – Weiter auf der Erfolgsspur

Das Jahr 2011 ging mit einer Rekordmeldung für die „International Championship“ in die siebte Runde: Zwölf Teams aus vierzehn Nationen (China, Frankreich, Holland, Österreich, Schweden, der Slowakei, Spanien, Tschechien, Großbritannien, Ungarn und dem Baltikum (zusammengesetzt aus je einem Fahrer aus Lettland, Litauen und Estland) traten 2011 gegen Titelverteidiger Deutschland an. Doch die amtierenden Meister fuhren erneut allen davon. Deutschland ist und bleibt das Maß aller Dinge beim Staplerfahren. In der Einzeldisziplin siegte Jörg Klößinger aus Petersaurach (bei Nürnberg) mit einer unschlagbaren Leistung. Vizemeister wurde Stefan Theissen aus Remagen und Rang drei sicherte sich Herbert Leuci aus Michelau (bei Würzburg). Katrin Zerbe aus Falkensee, einzige Frau im Teilnehmerfeld im Kampf um den Titel „Meister im Staplerfahren“, schaffte es leider nicht bis ins Halbfinale. Die Firmenteam-Meisterschaften wurden 2011 unter vierzehn Teams ausgetragen, darunter auch drei aus China. Der Titel ging jedoch wieder an alte Bekannte: Das Team ABB aus Hanau knüpfte an die überragenden Leistungen des Vorjahres an und holte sich zum dritten Mal in Folge den Titel „Firmen-Team-Meister“. Ehrengast der Veranstaltung war das Linde E1 Elektro-Kart, das seit April 2011 den Weltrekord als Elektrofahrzeug mit der schnellsten Beschleunigung hält: Rennfahrer Andreas Wolf bringt das aus Serienbauteilen der neusten Linde-E-Stapler-Baureihe konstruierte Gefährt in nur 3,45 Sekunden von 0 auf 100 km / h. Wolf drehte spritzige Runden auf dem Parcours und beeindruckte Staplerfahrer und Zuschauer mit der enormen Beschleunigungspower des Rennkarts. Gleich zu Beginn bot auch das Rahmenprogramm zum StaplerCup ein besonderes Highlight. Die große StaplerCup Night am Donnerstag eröffnete mit einer Kult-Band der 80er, der Münchener Freiheit. Mehrere Tausend Aschaffenburger genossen das Open-Air-Konzert gemeinsam mit den Sportlern. Das eifrige Team der Linde-Auszubildenden sammelte für StaplerCup hilft e.V. rund um die Veranstaltung 35.000,- Euro an Spendengeldern. Für seine Initiative „Tapfere Kinder“ ging 2011 Reiner Calmund beim PromiCup mit an den Start. Seit vielen Jahren engagiert sich der Ex-Fußballmanager und TV-Kommentator mit großer Leidenschaft und vollem Einsatz für benachteiligte Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt – und konnte dafür beim StaplerCup 15.000 Euro erstapeln. Er belegte mit seinem Teamkollege im Team „Sport“, Bob-Fahrer und Ex-Football-Star Richard Adjei, den zweiten Platz. 

2010 – Hattrick bei den International Championship

2010 stapelte sich Ahmet Tekindag aus Düren an die Spitze der über 1.800 StaplerCup-Teilnehmer. Mit starken Nerven und viel Feingefühl verwies er Matthias Wittiger aus Eisenach und Steven Klinger aus Stralsund auf die Plätze zwei und drei. Das deutsche Nationalteam sicherte sich den Hattrick bei der „4. International Championship“, Vorjahres- und Vorvorjahressieger Michael Schubert, Waldemar Taach und Tino Schröder eroberten das Siegertreppchen vor der tschechischen und der ungarischen Konkurrenz. Insgesamt neun europäische Nationen waren um den Europameistertitel mitgefahren. Den Titel Firmen-Team-Meister sicherten sich ebenfalls alte Bekannte: Die Teammitglieder von ABB aus Hanau waren auch in diesem Jahr so gut aufeinander eingespielt, dass sie die speziellen Logistikparcours in uneinholbarer Zeit absolvierten. Platz zwei erreichte das Team Bauhaus aus Frechen, Platz drei ging an die Mannschaft von Hassia aus Vilbel. Knapp 10.000 Zuschauer verfolgten am Finalwochenende in Aschaffenburg außerdem, wie Rennfahrer-Legende Hans-Joachim „Striezel“ Stuck seine ersten Meter auf einem Gabelstapler fuhr und sorgten bei der Charity-Tombola für einen Erlös in Höhe von 12.500 Euro für die Gesellschaft für Mukopolysaccharidose e.V. Schauspielerin Anja Kling, Schirmherrin der MPS Gesellschaft, übergab die Spende Anfang 2011 persönlich in Berlin.

2009 – Das erste Jubiläum

5 Jahre StaplerCup – am 25. und 26. September 2009 stapelten die 60 Besten aus deutschlandweit 25 Qualifikationswettkämpfen auf dem Aschaffenburger Schlossplatz vor rund 15.000 Zuschauern um den Titel „Deutscher Meister im Staplerfahren 2009“. Den Sprung ganz nach oben auf das Siegerpodest schaffte Michael Schubert aus Linnich in Nordrhein-Westfalen. Ein Unentschieden im Finaldurchgang bescherte sowohl Waldemar Taach aus Lennestadt in Nordrhein-Westfalen als auch Tino Schröder aus Michendorf in Brandenburg den Titel als Vizemeister. Firmen-Team-Meister 2009 wurde das Team ABB aus Hanau. Platz zwei sicherte sich das Team DHL aus Dreieich, Rang drei erstapelte sich die Mannschaft von Volkswagen aus Baunatal. Insgesamt zehn Mannschaften namhafter deutscher Unternehmen gingen im Mannschaftswettbewerb an den Start. Den Titel als beste europäische Staplernation erkämpfte sich erneut das Deutsche Nationalteam. Im Rahmen der International Championship behaupteten sie sich gegen die europäische Konkurrenz aus Tschechien, den Niederlanden, Schweden, England, Österreich, der Schweiz, Spanien und Belgien. Die Länder schickten jeweils ihre drei amtierenden Staplermeister als Team in den Wettkampf nach Aschaffenburg. Die Ränge zwei und drei belegten Tschechien und Österreich. Der Erlös der Charity-Tombola kam 2009 dem Ambulanten Kinderhospizdienst in Aschaffenburg-Miltenberg zugute. Prominenter Schirmherr der Stiftung ist Handball-Legende und Bundestrainer Heiner Brand, der sich im Rahmen des PromiCups am Meisterschaftswochenende selbst einmal den Herausforderungen eines kniffligen Parcours stellte.

2008 – Erfolg verpflichtet

Die besten 62 Staplerfahrer Deutschlands traten beim Meisterschaftswochenende in Aschaffenburg vom 11. bis 13. September 2008 gegeneinander an. Das Finale wurde ausgetragen unter den Augen des Schirmherrn der Veranstaltung, Michael Glos, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie. Den Sprung ganz nach oben auf das Siegerpodest schaffte Stephan Leifels aus Körchow (Mecklenburg Vorpommern). Vizemeister wurde Marco Wedhorn aus Kruft (Rheinland-Pfalz). Platz drei belegte der Meister von 2005, Jens Mühle. Zudem feierte der StaplerCup 2008 gleich zwei Premieren: Österreich, die Niederlande, die Schweiz, Belgien und Tschechien schickten ihre besten Fahrer als Nationalteams zu der „International Championship“ im Rahmen des Meisterschaftswochenendes in Aschaffenburg. Den Titel als beste europäische Staplernation erkämpfte sich das deutsche Nationalteam, bestehend aus den beiden Erstplatzierten aus 2007, Jürgen Buslei und Josef Köglmeier, sowie dem Deutschen Meister von 2005, Jens Mühle. Die Ränge zwei und drei belegten die Niederlande und die Schweiz. Den ersten Titel in der neuen Disziplin „Firmen-Team-Meisterschaft“ konnte sich das Team Döhler aus Darmstadt sichern. Acht Mannschaften, bestehend aus drei Staplerfahrern und einem Logistiker, stellten sich dem Wettstreit und zeigten auf speziellen Logistikparcours, dass Erfolg, Genauigkeit und Schnelligkeit in erster Linie perfekte Teamarbeit voraussetzen. Platz zwei in der neuen Wertung belegte mit dem Team ABB aus Hanau eine weitere hessische Mannschaft. Auf Rang drei stapelte sich das Team Saint-Gobain Sekurit aus Würselen bei Aachen in Nordrhein Westfalen. Auch 2008 ging es beim StaplerCup nicht allein um den sportlichen Wettkampf: 10.000 Euro für die Kinder-Rheumastiftung kamen im Rahmen der Charity-Tombola zusammen. Prominente Schirmherrin der Stiftung ist Ski-Legende Rosi Mittermaier. Stellvertretend für „Gold-Rosi“ war ihr Ehemann Christian Neureuther am Meisterschaftswochenende vor Ort, um sich auch einmal selbst in der für ihn neuen Disziplin Staplerfahren zu üben.

2007 – Etablierung und Internationalisierung

In ganz Deutschland gingen zwischen April und Anfang September rund 1.800 Staplerprofis in 28 regionalen Qualifikationen zur Deutschen Meisterschaft an den Start. Fast 12.000 Zuschauer verfolgten die Finalwettkämpfe auf dem Aschaffenburger Schlossplatz. Neuer Deutscher Meister wurde Jürgen Buslei aus Notscheid bei Linz am Rhein. Das Finale der Deutschen Meisterschaften der Staplerfahrer wurde 2007 erstmalig unter internationaler Beteiligung ausgetragen: Die jeweils besten zwei Staplerfahrer aus Spanien (Joan Padilla, Papelera del Principado S.A., und Josep Llobera, Puleva Food S.L.), und China (Zhu Jiuan und Cheng Feng, beide vom Team Changchun Faw Int. Logistic Centersie) stellten sich im internationalen Teamwettbewerb „Rennen der Meister“ dem Wettkampf mit ihren deutschen Kollegen. Der Deutsche Meister 2006, Benjamin Empl aus Kaisheim an der Donau, und Stefanie Schuster, bisher einzige weibliche Finalteilnehmerin 2006 und beste Staplerfahrerin Deutschlands, gingen für Deutschland ins Rennen und belegten Platz drei hinter China und Spanien.

2006 – Der Durchbruch

Mit der Wiederholung des StaplerCup im Jahr 2006 gelang Linde Material Handling der Sprung in die Publikumsmedien. Die Branche zeigte Begeisterung für die neue Sportart und Lindes Wertschätzung gegenüber den Staplerfahrern und ihren Leistungen. 64 Männer und eine Frau traten im Finale gegeneinander an. Die Faulbacherin Stefanie Schuster stellte sich der männlichen Konkurrenz und scheiterte nur um drei Plätze am Einzug der besten 18 Fahrer in die zweite Runde. Sie ist damit bis heute beste weibliche StaplerCup-Teilnehmerin. Neuer deutscher Meister wurde Benjamin Empl aus Kaisheim an der Donau. Ronny Sawczuk aus dem niederbayerischen Triftern belegte Platz zwei. Rang drei erfuhr sich Waldemar Taach aus Lennestadt. Titelverteidiger Jens Mühle schaffte es bis ins Halbfinale. Rund 6.500 Zuschauer verfolgten auf dem Schlossplatz in Aschaffenburg das zweite Finale des StaplerCup.

2005 – Der Anfang

Im Jahre 2005 feierte Linde Material Handling gemeinsam mit seinen Händlern die Premiere des Linde StaplerCup – der Deutschen Meisterschaft der Staplerfahrer. Am 15. Oktober 2005 wurde Deutschlands erster Meister im Gabelstaplerfahren gekürt. Insgesamt nahmen mehr als 1.500 Fahrer an dieser ersten Meisterschaft der Staplerfahrer teil. Jens Mühle aus Rippicha in Sachsen-Anhalt setzte sich im Finale des Linde StaplerCup 2005 in Hannover vor 1.200 Zuschauern gegen seine Konkurrenz durch. Im Schlussparcours verwies er seine Konkurrenten Alois Betzlbacher aus Salching und Alfred Körner aus Münster auf die Plätze 2 und 3. Zur Endrunde des Linde StaplerCups traten 73 Staplerfahrer aus ganz Deutschland an, die sich in bundesweiten Vorausscheidungen qualifiziert hatten.

 

 

 

 

 



 

 

 

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